Lebensraum mit ökologischem Wert

Naturgarten

Rund 2500 Tier- und Pflanzenarten können in einem Wildgarten vorkommen. Bei 17 Millionen Gärten in Deutschland macht es daher Sinn, sich auch aus Naturschutzsicht mit Gärten zu beschäftigen. Denn durch die Gestaltung seines Gartens nimmt jeder Gartenbesitzer Einfluss auf dessen Funktion als Lebensraum. Schon kleine Maßnahmen im Garten können helfen, seinen ökologischen Wert zu steigern. Das Naturschutzzentrum möchte mit gutem Beispiel vorangehen und hat daher einen eigenen Naturgarten angelegt.

Bei dessen Gestaltung wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass sich blütenbesuchende Insekten und sonstige Tiere hier rundum wohl fühlen. Zugleich soll der Garten aber auch für Menschen jeglichen Alters ansprechend gestaltet sein und dabei alle Sinne ansprechen. Neben der wunderschönen Blütenpracht gibt es auf dem Gelände einen Bienenschaukasten und ein Wildbienenhotel, an denen man das emsige Treiben der Insekten beobachten kann. Ein kleiner Duftgarten spricht die Nase an, ein Barfußpfad den Tastsinn und Gedichte auf kleinen Texttafeln bieten auch etwas für die Seele.

Der Naturgarten ist ein Ort zum Genießen – aber auch zum anschaulichen Lernen. Deshalb wird er auch für naturpädagogische Veranstaltungen mit Schulklassen genutzt. Für Besucher ist der Garten ebenfalls rund um die Uhr zugänglich.

Das Thema Garten wird auch in unserem Jahresprogramm aufgegriffen. Seit 2016 findet einmal im Jahr der Tag der Beuroner Gärten statt. An diesem Tag hat die Bevölkerung die Möglichkeit, einen Blick in die wunderschönen und vielseitigen Gärten der teilnehmenden Gartenbesitzer zu werfen und sich mit diesen über die heimischen Paradiese auszutauschen.

Tipp: Tag der Beuroner Gärten im Jahresprogramm [2/17; 54,8 MB]