Arche Noah als Sinnbild für Artenschutz

Arche-Pfad

Der Arche-Pfad ist ein etwa 3 Kilometer langer Rundweg, der von der Initiative Beuroner Filz ins Leben gerufen und gemeinsam mit der Gemeinde Beuron mit Unterstützung des Naturschutzzentrums realisiert wurde. Gefördert wurde die Umsetzung durch die Stiftungen der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Pfad greift mit insgesamt sieben Stationen die uralte Geschichte der Arche Noah auf. Diese ist für den modernen Menschen zum Sinnbild des Artenschutzes geworden, war es doch Noah, der in biblischen Zeiten die Tiere vor dem Aussterben rettete. Eine osteuropäische Legende erzählt jedoch auch von den Schafen und ihrer wichtigen Rolle für das Überleben vieler Tierarten.

Auch heute rettet das Schaf durch die Pflege der artenreichen Wacholderheiden viele Tiere vor dem Aussterben. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Sintflut erinnert uns an unsere Verantwortung für die Schöpfung und zeigt uns, dass der Artenschutz heute wichtiger ist denn je.

Die erste der sieben Stationen, die den Einzug der Tiere auf die Arche darstellt, wurde 2015 eröffnet und von Pater Maurus aus dem Kloster Beuron eingesegnet. Im Frühjahr 2016 und 2017 entstanden die nächsten beiden Stationen. Insgesamt sieben Jahre lang wird von der Initiative Beuroner Filz jeweils für eine weitere Wegstation ein Szenenbild aus Wolle und Filz geschaffen. Die Vergänglichkeit des Materials Wolle im Kontrast zur Beständigkeit des Gesteins ist Teil der Idee und wird bei der Umsetzung bewusst einbezogen.

Der Arche-Pfad beginnt direkt beim Haus der Natur. Hier erhalten Sie auch einen Flyer mit der Wegbeschreibung und weiteren Infos.

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