Es tut sich was

Aktuelles

Jochen Kübler vom Fachbüro 365° freiraum + umwelt erläutert Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt beim Termin zur Projektvorstellung auf Gut Gründelbuch mit Staatssekretär Baumann und Regierungspräsidentin Bärbel SchäferQuelle: © Haus der Natur Beuron

Es tut sich immer etwas bei unserem Projekt zur Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft. Welche Maßnahmen auf den Höfen gerade umgesetzt werden, welche aktuellen Erkenntnisse es gibt und was ansonsten derzeit ansteht, erfahren Sie hier.

Frisch angelegter kleiner TümpelQuelle: © Haus der Natur Beuron

Feuchte Lebensräume sind auf den Hochflächen oft Mangelware. Deswegen wurde auf Gut Gründelbuch auf einer schwierig zu bewirtschaftenden Fläche ein kleiner Tümpel angelegt. Das freut nicht nur Amphiien sondern auch viele Insekten und Vögel.


Venus-Frauenspiegel auf einem GetreideackerQuelle: © Haus der Natur Beuron

Auf einem Getreideacker auf Gut Gründelbuch stehen vor allem an den lichten Ackerrandbereichen Venus-Frauenspiegel (Leguosia speculum-veneris) und Ackerrittersporn (Consolida regalis) in voller Blüte.


Wespen bauen Nest an SteinriegelQuelle: © Haus der Natur Beuron

Zwar haben wir auf den Steinriegeln auf Gut Gründelbuch noch keine Eidechsen vor die Kamera bekommen, aber viele Insekten genießen die sonnig-warmen Verhältnisse.


Von der Beweidung ausgezäunter Streifen mit Altgras am WegesrandQuelle: © Haus der Natur Beuron

Auf dem Gallushof wurden an verschiedenen Stellen Altgrasstreifen ausgezäunt, die vor allem jetzt, wo viele andere Bereiche bereits gemäht oder beweidet sind, wertvollle Rückzugräume für Insekten bieten.


Rundblättriges Wintergrün blüht am WaldrandQuelle: © Haus der Natur

An einem lichten Waldrandbereich auf dem Gallushof blüht gerade das Rundblättrige Wintergrün. Die Art wird auf der Roten Liste Baden-Württembergs als gefährdet eingestuft.


Testfläche auf Getreideacker mit doppeltem SaatreihenabstandQuelle: © Haus der Natur Beuron

Auf Gut Gründelbuch wurde auf einem etwa 9 Meter breiten Streifen eines Ackers das Getreide mit doppeltem Saatreihenabstand eingesät. Von den lichteren Verhältnissen sollen Ackerwildkräuter wie der Venus-Frauenspiegel profitieren.


Totholzhaufen auf einer WeideQuelle: © Haus der Natur Beuron

Die Winterstürme haben Spuren hinterlassen. Leider hat ein alter Apfelbaum auf dem Gallushof den Windgeschwindigkeiten nicht standgehalten. Doch damit hat er noch lange nicht ausgedient: Aus dem Holz wurde ein Totholzhaufen errichtet. Dieser dient in Zukunft z. B. Insekten, Amphibien oder Kleinsäugern als Rückzugsraum.


Gemeinsam mit dem Hofbetreibern wurde geplant, welche Maßnahmen umgesetzt werden sollen. In diesem Jahr wird es zunächst eine Testphase geben, bevor LPR-Verträge zur Grünlandbewirtschaftung abgeschlossen werden.